DMF 2015 - So wars! 13.10.2015 - 13:11

Vier Jahre DMF, vier Tage gute Laune, großartige Musik und jede Menge Spaß! Bereits om Vorfeld gabe es einige Zweifler, ob 4 Tage nicht zu lang sind, doch wir als Fans der 1.Stunde haben uns sehr über den 4. Tag des DMF gefreut. Leider gab es wohl einige Unstimmigkeiten mit der Stadt oder dem Ordnungsamt und so gab es keinen kleinen Markt mit Essen und Met etc. Doch nachdem der Schreck verdaut war, freuten wir uns, dass das Auto so nah an den Hallen stehen konnte und wir freundeten uns schnell mit der neuen Situation an. Mucky hatte schließlich das Beste aus der Situation gemacht und wir genossen das Festival.

Leider regnete es auch ein wenig mehr als im vergangenen Jahr, was das Stylen ziemlich überflüssig machte. Aber wer geht schon auf ein Festival um seine Kleider zur Schau zu stellen?! Wir jedenfalls nicht, wir waren nur für die Bands da.

Die Garage war dieses Jahr die zweite Bühne und man musste leider immer wieder feststellen: Sie ist einfach zu klein. Die Bands, die dort auf der Bühne stehen – zu späterer Stunde steigt der Bekanntheitsgrad und damit auch die Zahl des Publikums – haben einfach zu wenig Platz und wenn man sich nicht frühzeitig anstellt, kommt man weder als Presse, noch als Gast noch hinein.

Die Stimmung an sich war sehr gut. Bands wie Rabia Sorda, Abney Park, Hocico, All the Ashes, Miss Construction, Terrorfrequenz und Mundtot begeisterten die Menge.

Viele Gäste hatten sich - so wie auch wir - für Donnerstag Urlaub genommen, um wirklich alle 4 Tage genießen zu können und ich muss sagen, ich bereue keinen Tag. Der Preis von 98 Euro war absolut gerechtfertigt, auch wenn man oft Anderes hört, aber andere Festivals mit nur 2 Tagen und gleichem Lineup verlangen genauso viel. Wir nennen da jetzt mal keine Namen.
Mucky hat sogar aufgrund der hohen Nachfrage noch Tagestickets eingeführt. Die waren zwar teuer, aber ich denke es lohnt sich immer ein ganzes Wochenende zu feiern. Wenn nicht wegen der Bands, dann wegen der tollen Leute.

Das DMF ist noch recht unbekannt, aber es macht immer wieder sehr viel Spaß dort zu sein und auch ohne Markt hatte man die Möglichkeit gut zu essen. Entweder beim Döner-Stand oder Pizza-Laden direkt auf dem Gelände, oder wie die Bands drüben in der Nachtkantine.
Wir aßen wie die letzten Jahre auch in der Nachtkantine. Dort kann man sogar Kontakt mit den Bands knüpfen, hat große Portinen und ein nettes Servicepersonal. Es ist auf jeden Fall einen Besuch wert, wenn gerade mal doch keine Band auf der Bühne stehen sollte, die man sehen möchte.

Tag 1:
Rabia Sorda waren zu unserer Überraschung mir einem Keyboarder und ohne Schlagzeuger angereist, was das Publikum zunächst verwunderte. Die interne Veränderung tat der Show aber keinen Abbruch. Rabia Sorda sind immernoch einfach Spitze. Der Gitarrist Markus und Frontmann Erk haben den Laden gerockt und allen mächtig eingeheizt.
In der kleinen Garage standen Terrorfrequenz mit Ersatz auf der Bühne, da Gründer der Band "Elektroarsch" noch nicht wieder mit der Band touren konnte. Doch Mangler hatte das Ganze gut im Griff und die Beiden Damen auf der Bühne fesselten das Publikum. Wem nicht bereits heiß war, dem wurde es bei dem Auftritt ganz sicher.
Miss Construction zögerten den Beginn ihres Auftrittes etwas hinaus, weil man versuchte so viel wie möglich Leute in die Garage zu bekommen, doch das Warten hatte sich gelohnt. Gordon und seine Zombies lieferten eine super Show ab. Schade, dass sie in dem kleinen Raum spielen mussten.

Tag 2:
Rummelschnuff waren für viele die Überraschung des 2. Tages. War man nur aus Neugier reingegangen, wurde man doch von der Gelassenheit und dem Spaß auf der Bühne, als auch der tollen Stimme des eher dusselig aussehenden Begleitsängers überrascht. Es lohnt sich auf jeden fall die Band wieder anzusehen!
Mundtot ist eine recht unbekannte Münchner Band, die ziemlich rockt! Der Frontmann ist auf jeden Fall etwas fürs Auge und der Sound war einfach nur Klasse.  Wer sie nicht kennt, sollte das nächste mal unbedingt ein Konzert besuchen!
Nachtmahr in der Theaterfabrik war sehr gut besucht. Der Sänger Thomas, der ebenfalls mit seiner anderen Band Lame Immortelle auf dem DMF gespielt hatte, zeigte nun sein anderes Gesicht mit diesem Bandprojekt. Uniformierte hübsche Damen begeisterten die Herren im Publikum und die Songs mussten einfach jeden Anwesenden zum Tanzen animieren.
Highlight des Abends: Hocico! Erk, der am Tag zuvor ja bereits gezeigt hatte, dass er das Nonplusultra auf der Bühne ist und eine unheimliche und unerschöpfliche Energie hat, bewies das heute auch wieder. Er schrie, sang und sprang über die Bühne als gäbe es kein Morgen mehr und jeder, wirklich jeder Gast des DMF war von dieser Energie gefangen und feierte mit.

Tag 3:
RRoyce waren auf der Bühne in der Garage. Während des Auftritts merkte man, dass das keine gute Idee war, denn die Tänzerin der Band heizte nicht nur durch den Auftritt mit ihrem Messer ein, nein sie spielte auch mit dem Feuer. Das ist auf der kleinen Bühne zu viert ein wenig eng und gefährlich gewesen, aber zum Glück ist Nichts passiert. Die Show war klasse und Sänger Casi verzauberte mit seiner tollen Stimme das gesamte Publikum.
Faderhead heizten am dritten DMF-Tag den Leuten in der Theaterfabrik mächtig ein. Viel Spaß und Gute Laune verbreitete sich von ganz vorn bis ganz hinten. Seid auch das nächste mal dabei, wenn es heißt "Tanz zwo drei vier"!

Tag 4:
Letzter Tag, aber kein Stück weniger gute Bands: All the Ashes in der Garage mit dem Klassiker "schwarz macht schlank" und vielen anderen guten Hits.
Agonoize saßen den ganzen Tag draußen und feierten mit den Fans, auf der Bühne begeisterten sie uns persönlich nicht so sehr und da ich keinen "Überzieher" für meine Kamera dabei hatte, habe ich davon keine Bilder gemacht. Während des Konzertes verließen einige Fans wütend die Halle, denn der Sänger der Band zerriss während der Show ein Nachtmahr-Plakat. Man kann seine Meinung über Bands ja haben, aber sowas lieber Herr von Agonoize muss einfach nicht sein.

Wir alle hatten einen riesen Spaß auf dem DMF und freuen uns auch 2016 wieder dabei sein zu dürfen.



 


 

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